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Hier ist Fernandel gleich in sechs Rollen zu sehen, bei diesem Film schlüpft er sogar noch mal in die Rolle des Don Camillo.


Personen:

Edouard Saint-Forget

Alain

Bernard

Charles

Désiré

Etienne

Darsteller:

Fernandel

Fernandel

Fernandel

Fernandel

Fernandel

Fernandel

Regie: Henri Verneuil

Drehbuch: Albert Valentin

Kamera: Armand Thirard

Musik: Georges Van Paris

Bauten: Robert Clavel

Ton: W. Sivel

Erstaufführung: 16.06.1955

Phönix - Filmverleih GmbH

Das Kalb mit den 5 Füßen (Verweistitel)

Hier Info zur VHS Video-Cassette:

Weitere Darsteller:

Louis de Funes, Francoise Arnoul, Paulette Dubost

Der Hammel mit den 5 Beinen

Die kleine Stadt Trézignan hat es damals vor vierzig Jahren, als die Fünflinge Saint-Forget zur Welt kamen, zu großem Wohlstand gebracht. Doch so wie die Zeit verging, ebbte das neugierige Interesse, an dem nicht alltäglichen Ereignis ab. Alain, Bernard, Charles, Désiré und Etienne die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen sind der alphabetischen Reihenfolge angepasst wurden in alle Winde zerstreut. Böse Zungen behaupten, Vater Edouard Saint-Forget, der sich auf eine Tochter gefreut hatte, habe sie verstoßen. Welcher Dummkopf das nur erzählt hat! Im Gegenteil, wenn sich einer von den Herrn Fünflingen hier blicken lässt, bekommt er einen Ehrensalut. Aus einem eigens mit Viehsalz geladenen Drilling. Darauf wartet der alte starrköpfige Weinbauer Edouard seit zwanzig Jahren. Er trägt es ihnen noch immer nach, dass sie seine Familie nicht stolz und glücklich machten, sondern „historisch“. Sie standen sozusagen unter Denkmalschutz, seine „Wunderknaben“, die er kaum gekannt hat und die feine Herren geworden sind. Ja, ja, er hat mancherlei Groll in seinem wunderlichen Herzen, dieser alte ehrliche Edouard Saint-Forget.

Ob man die Sache nicht endlich wieder in Ordnung bringen könnte? Diese vorsichtige Frage stellt der Bürgermeister nicht ohne eigennützigen Grund. Das „Trézignaner Geschäft“ könnte noch einmal aufblühen, wenn man zu Ehren der Fünflinge an ihrem vierzigsten Geburtstag in deren Anwesenheit ein Fest veranstalten würde. Eine Feier mit Pomp, an der selbstverständlich die Öffentlichkeit teilnehmen wird. Und der Präsident der Republik, zwei Minister, die Wochenschau, das Fernsehen, der Rundfunk. Welche große Chance für Trézignan! Doktor Boléne, der die Brüder seinerzeit in die Welt befördert und die Ehre hat, ihr Taufpate zu sein, erhält den ehrenvollen Auftrag sie herbeizuschaffen. Vollzählig auch ohne die väterliche Zustimmung.

Den Buchstaben „A“ zu finden ist einfach. Alain ist nämlich berühmt. Berühmter noch als ein Filmstar oder Fußball-Matador. Dr. Alain Saint-Forget ist Inhaber eines mondänen Schönheitssalons in der Avenue Montaigne. Er bedient seine internationalen Kundinnen mit unerhörtem Charme und nach den neuesten Methoden der Kosmetik. Er ist ein Mann von Format.

Ein Gentleman.Ganz anders Désiré, der Fensterputzer im Quartier Grandes Carrieres. Er sieht aus wie ein Pferd, behauptet Alains Freundin Theodora. Er sei ein Taugenichts. Muß sich ein stolzer Vater von vier Töchterchen so etwas bieten lassen? Immerhin, der schlaue Désiré hat es faustdick hinter den Ohren. Und was tut man nicht alles, um die Kinderchen satt zu kriegen!

Etienne Saint-Forget ist Kommandant eines Schiffes, das in der Südsee vor Anker liegt. Keine leichte Sache, ihn zu finden! Er pokert mit Leidenschaft, er liebt den Whisky und die geschmeidigen Hula-Mädchen. Ein Teufelskerl dieser Etienne!

Bernard Saint-Forget steht als „Tante Isolde“ unter der Spalte „Liebespfeile“ einer Frauenzeitschrift. Er ist ein Reporter der seelischen Tiefenlotung, der um die Nöte enttäuschter Herzen weiß. Und so hilft er auch Marianne, die schön und zart ist wie eine Mandelblüte, über den Schmerz einer Enttäuschung hinweg.

Charles Saint-Forget übt das Priesteramt in einer kleinen Dorfgemeinde aus. Doktor Boléne wird nicht gerade freundlich empfangen. Will er sich etwa auch über Hochwürden lustig machen? Der Herr Kaplan lebt nur noch bei geschlossenen Fensterläden seitdem die Ähnlichkeit mit einem Pfarrer auf der Leinwand, der Fußball gespielt und einen Bürgermeister k.o. geboxt hat, ihm zum Verhängnis wird. Für Charles ist die Aussicht, nun auch als Fünfling bestaunt zu werden, nicht gerade verlockend. Aber schließlich sagt er doch zu, wie seine vier Brüder.

Der große Tag ist angebrochen, und alles ist zum Fest bereit. Der Präsident der Republik und die Minister werden erwartet. Ganz Trézignan befindet sich in einem Glückstaumel. Da ein Telegramm von der Polizei: Désiré, der Fensterputzer soll sofort inhaftiert werden. Kurz vor dem offiziellen Empfang wird die Lage kritisch. Panikstimmung beim Gemeinderat. Aber Vater Edouard, zwischen Rührung und bissigem Humor beim Wiedersehen mit seinen fünf Sprösslingen schwankend, meistert die Situation bis zu jenem denkwürdigen Augenblick, als der Rundfunksprecher eine wichtige Durchsage gibt:“Die bekannte Fruchtbarkeit der Familie Saint-Forget, die unserer Stadt schon einmal zu Ruhm und Ansehen verhalf, hat sich in dieser historischen Stunde erneut bestätigt ja noch mehr sie hat sich übertroffen. Dem geschätzten Sohn unserer Stadt, Désiré Saint-Forget, wurden sechs gesunde Töchter geborgen. Das ist der absolute Weltrekord! Es lebe Saint-Forget. Es lebe Trézignan!“

Wollen wir dem stolzen Großvater Edouard glauben, was er dem Präsidenten schmunzelnd versichert: „Fünf in der ersten Generation und sechs in der zweiten aber das war erst der Anfang!“

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