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 Giovanni Guareschi

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Regie: Jean Boyer

Drehbuch: Gérard Carlier, Jean Boyer, Jean Manse

Dialoge: Serge Veber

Kamera: Charles Suin

Ton: Pierre Louis Calvet

Bauten: Robert Giordani

Kostüme: Marcel Escoffier, Pierre Cardin

Musik: Paul Misraki

Schnitt: Christian Gaudin

Erstaufführung: 15.02.1957

Produktion: Cité-Films, C.I.P.R.A.-C.T.I.

Verleih: Pallas-Film


Personen:

Fernand

Adrienne

Sophie

Der Notar

Picrafos

Zwertas

Apollini

Der Baron

Darsteller:

Fernandel

Suzy Delair

Francoise Fabian

Georges Chamarat

Pasquali

Robert Destain

André Bervil

Robert Pizani

Der Modekönig

Seit zwanzig Jahren ist Fernand Vignard Zuschneider im Herrensalon „Apollini Tailor“. Talent hat er. Das muß man anerkennen. Aber als Damenschneider, so meint Fernand mit selbstüberheblichem Schmunzeln, wäre er ein Genie. Und so kommt es eines Tages, wie es kommen musste. Weil sich Fernand wieder einmal mehr um die Aufmerksamkeit der hübschen Frau eines Kunden bemüht als um dessen Anprobe, platzen auch seinem Meister sämtliche Nähte der Geduld. Fernand soll sich zum Teufel scheren. Das tut er nun gerade nicht. Schließlich hat Fernand ja noch ein Zuhause. Leider aber kommt er vom Regen in die Traufe. Daheim erwartet ihn eine Gardinenpredigt von Adrienne. Nicht nur, weil er mit fadenscheiniger Begründung wie so oft zu spät zum Abendessen kommt, sondern weil seine Frau, die selbst ein kleines Konfektionsgeschäft für Damenbekleidung besitzt, beim Aufräumen einige von Fernands verheimlichten und verrückten Kleiderentwürfen gefunden hat. Zudem noch benannt mit den Namen seiner ehemaligen Geliebten: Colette, Sylvie, Marie-Laure und Anne. Oho, sie kennt ihren Mann, diesen Schürzenjäger, Da helfen keine gegenteiligen Beteuerungen. Der Haussegen hängt schief bei den Vignards. Und um das Unglück nicht noch zu verschlimmern, verschweigt Fernand seiner eifersüchtigen Ehehälfte, dass er seine Stellung verloren hat. Er markiert kurzerhand den Kranken. Mit Eisbeutel und Pillen ist Adrienne tatsächlich um den Bedauernswerten bemüht, der sich jedoch für die Strapazen seines geheuchelten Leidens bei einer kurzen Abwesenheit der Gattin nur allzu munter zu trösten weiß. Ausgerechnet beim unerlaubten Bedienen ihrer Kundinnen. Erneut macht Adrienne, die den Sünder auf frischer Tat ertappt, eine Szene. Armer Fernand, die Überraschungen sollen kein Ende nehmen.

Diesmal ist es ein Telefonanruf, der Adriennes nicht unberechtigtem Argwohn neue Nahrung gibt. Fernand erfährt zu seiner Verblüffung durch einen Notar, dass eine gewisse Bolita ihn in ihrem Testament bedacht hat. Olala! Fernand ist um keine Ausrede verlegen, um die Erbschaft zu motivieren. Was immer er auch mit Unschuldsmiene beteuert Adrienne schenkt seinen Worten keinen Glauben. Bei seinem Besuch im Anwaltsbüro wird Fernand in Kenntnis gesetzt, dass er den Hauptanteil der Aktien des Modehauses „Bolita“ geerbt hat. Er kann sein Glück kaum fassen. Natürlich muß er die Wahrheit vor Adrienne verheimlichen. Das gelingt ihm ebenfalls im verschmitzten Bündnis mit seinem ehemaligen Arbeitgeber ihr glaubhaft zu machen, dass er nach wie vor seiner alten Beschäftigung nachgeht. In Wirklichkeit folgen für Fernand aufregende Tage. Die beiden Mitinhaber der Firma „Bolita“ wollen den unrentablen Betrieb verkaufen. Aber Fernand denkt nicht daran, den Modesalon zu veräußern. Er trommelt vielmehr das ganze Personal nebst Familienanhang zusammen, beruft eine Versammlung ein, die zu einem gewaltigen Prestigeerfolg für ihn wird, und bereitet, allen Prognosen seiner Kompagnons trotzend, die ihn für total übergeschnappt halten, seine erste Kollektion vor. Nicht ohne tragikomische Zwischenfälle, nicht ohne erneuten großen Krach mit Adrienne, die schließlich reuig die Polizei alarmiert, weil Fernand beleidigt verschwunden ist.

Tatsächlich existiert Fernand Vignard nicht mehr. Unter dem Künstlernamen „Farden“ proklamiert er seine bombastisch inszenierte Modenschau unter dem Motto „Tag einer Pariserin“, die zu einem Aufsehen erregenden Ereignis werden soll. Die größte Überraschung des total verrückten Abends aber ist das plötzliche Auftauchen von Adrienne, die die Parade der Eleganz mit einer improvisierten Striptease-Schau durchkreuzt, weil sie auf das bildhübsche Starmannequin Sophie nicht ohne Grund rasend eifersüchtig ist. Ihr temperamentvoller Auftritt hat einen reichen Baron so begeistert, dass er Adrienne eifrig den Hof macht. Um Fernand zu ärgern, geht sie auf den Flirt ein. Fernand dagegen nimmt Rache, indem er sich scheinbar sehr ernstlich um Sophie bemüht.Doch als die beiden Vignards zum endgültigen Abschied bereit sich in ihrer gemeinsamen Wohnung begegnen, da fädelt die Liebe alles wieder ein, was Übermut, Leichtsinn und Misstrauen trennten. Warum jedenfalls das neueste Modell des Hauses „Farden“ „Pardon, Chérie“ „Verzeihung, Liebste“ heißt, hat Adrienne sofort verstanden, wie ihr glückliches Lächeln beweist.

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